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Karnival

1 Mrz

Hey zusammen,

kennt Ihr eigentlich alle Karnevalsschlachtrufe?

Helau, Aalaf und – na, wer weiß es?

(Ich trau mich kaum das auszusprechen) – Wuppdika

Ich muss ja sagen, dass ich so als Wuppertaler-Kind mich wirklich für diesen Quatsch schäme! Besonders da wir Wuppertaler mit Karneval nicht wirklich was am Hut haben und unser KarnivalsUmzug am RosenSonntag ist und am Montag ist alles vorbei (na gut, die Kinder dürfen…)

Aber dann war ich grad mal auf Wiki und dachte mir: Okeee, so sehr muss ich mich für diesen Schlachtruf (eigentlich Narrenruf) gar nicht schämen – es gibt schlimmere^^

Nun gut, soviel dazu 😉

Kommen wir zum eigentlichen Grund für diesen Beitrag:

😉 Es wurde gebacken 😉

Solingen ist auch so ein komisches Pflaster – die feiern nämlich heute Altweiber Karneval – sowohl in Kindergarten, als auch Grundschule.

Also stand ich gestern Mittwoch in der Küche:

  • blaue Americaner
  • bunte Muffins
  • ChocoCookies

Das Rezept von den Americanern hatte mir Bea auf FB geschickt – ein ChefkochLink 😉

Zutaten:

  • 100g 125g Butter Margarine
  • 100g Zucker
  • 1 Tüte/n Vanillezucker EL VanilleZucker + bissl was aus der Mühle
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Puddingpulver zum Kochen, Vanille
  • 5 EL Milch
  • 250g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Orangenzucker (oder Aroma, aber kein Muss)
  • Lebensmittelfarbe, nach Belieben

Zubereitung:
Ofen vorheitzen – 200°C (Ober-/Unterhitze)

In den Kommentaren stand, dass man die Fettmenge erhöhen sollte und NUR Butter und blos keine Margarine… Nun gut, erhöhen krieg ich hin, aber Butter… hab ich selten im Hause… – Also Margarine mit Zucker, Salz und Vanille schön schaumig schlagen und dann die Eier einzelnd unterrühren.
Dann Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit der Milch und der Lebensmittelfarbe reinmixen.

Zur Lebensmittelfarbe: Jeder verwendet andere und ich pers. hasse es ja, wenn einfach nur von „Lebensmittelfarbe“ die Rede ist, denn jede Farbekonsistenz verändert auch den Teig… Ich habe aktuell nur flüssige (aus dem Xenos) im Haus, die auch nicht immer sooo intensiv ist. Ich habe ca. 1,5TL in in den Teig gepackt und habe ein schönes Hellblau/türkis erhalten (Eigelb und so… 😉 ) Die Konsistenz des Teiges hat nicht wirklich drunter gelitten und ich konnte mich ohne weitere Änderungen an das Rezept „halten“.

Nun bin ich hergegangen und habe den Teig in einen Gefrierbeutel gefüllt (natürlich geht auch ein Spritzbeutel ;)) und Kreise auf´s Backpapier gespritzt. Dabei bin ich von aussen nach innen gegangen und habe so eine kleine Wölbung in der Mitte erhalten. Bei Chefkoch steht, dass man mit Löffel arbeiten soll 😉 Jeder, wie er mag sag ich da nur 😉

Ca. 10 Minuten backen, dass sie leicht Farbe haben. Ein wenig auf dem Blech auskühlen (5 Minuten), dann auf einem Rost vollständig erkalten lassen.

Sooo, nun die Deko… Zuckergus, Icing… Wie Ihr mögt! Ich hab ausversehen beim Icing machen mein Eiweiß zu Eischnee gemacht (jaha, wirklich ausversehen, hab nicht hingeschaut und dann war plötzlich alles fest 😀 – mein „Erstes Mal“ 😉 ) – Icing war auch nur aus der Laune heruas, weil ich die Eier gerade vor mir sah^^
Bissl gelbe Farbe mit in den Schnee, Puderzucker dazu und auf die Americaner geschmiert – Bitte nicht nach Mengen fragen! Hab keinen Plan mehr, weil ich einfach reingekippt hab 😉 StreuZuckerZeugs auf das leicht angetrocknete Geschmiere geben und alles trocknen lassen 😀

Btw: Den Americanern schadet es auch nicht, wenn sie bissl zu dunkel geworden sind. Dann sind sie zwar fester, aber machen sich auch prima als Keks 😉

Tipp von der BloggerFront: Die Americaner vor der Deko mit kalter Milch bestreichen und trocknen lassen, dann erst Deko machen. Damit sind sie saftiger 😉


Kommen wir zu den bunten Muffins.

Das Rezept habe ich beim Kuchenbäcker gesehen und ist von Olles Himmelsglitzerdings [Bitte selbst beim Kuchenbäcker holen]

Ich habe mich hierbei an das Rezept gehalten und fand es schon witzig, dass der Teig im Prinzip der gleiche war, wie von den Americanern 😉 Das Frosting habe ich weggelassen.

Aber gerade hier hatte ich dann das Problem mit der Lebensmittelfarbe: Mein Teig wurde zu flüssig und ich musste mit Mehl nacharbeiten… dies hatte dann zur Folge, dass meine Muffins doch recht kompakt waren… Und auf 12 passte das mit dem Teig auch nicht wirklich… weil mir die Förmchen sonst zu voll erschienen, daher hab ich auch keinen Regenbogen erhalten, sondern „nur“ bunt 😉
Egal, die Kinder haben sich gefreut und es wurde auch nichts wieder mit zurück gebacht 😉

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Und nun DIE SÜNDE schlecht hin!

ChocoCookies – eigentlich Chocolate-Fudge-Cookies – gesehen bei „Die Hobbykochbäcker

Zutaten:

  • 115g gehackte Haselnüsse (hab Mandel und Haselnuss gemischt 😉 )
  • 60g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 450g Zartbitterschokolade Kuvertüre
  • 57g Butter Margarine
  • 350g Zucker (ich: 100g brauner Zucker & 250g weißer Zucker)
  • 4 Eier
  • 1 Pck Vanillezucker EL VanilleZucker + bissl was aus der Mühle
  • 170g Zartbitterschokoladenstücke oder Drops
  • 170g weiße Schokoladenstücke oder Drops
  • 100g Rosinen, in etwas Milch eingeweicht (Rum wäre auch ok 😉 )

Zubereitung:
Kuvertüre mit Margarine auf kleiner Flamme (oder im Wasserbad) schmelzen und bei Seite stellen, um sie wieder auf Zimmertemperatur zu bringen.

Ofen auf 170°C (Ober-/Untrhitze) vorheitzen. Rosinen abtropfen lassen.

Eier mit Zucker schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver und Nüsse dazugeben und ordentlich mischen, dann die Schokomasse beim rühren langsam einfliessen lassen. Schokodrops und Rosinen unterheben.

Ich habe blöderweise total überlesen, dass der Teig nun 1 Std. im Kühlschrank ruhen soll und habe ihn einfach weiter verarbeitet 😉

Mit einem Löffel auf´s mit Backpapier belegte Blech klecksen und bissl platt drücken. Die Cookies laufen nicht wirklich auseinander.

Ca. 10 Minuten backen – Die Oberfläche sollte Risse haben, aber noch glänzen – dann sind sie fertig 😉 Auf dem Blech ca. 10 Minuten abkühlen und dann auf´m Rost komplett auskühlen lassen.

Und ganz ehrlich: Sie sind die Hölle! 😉 Ich habe noch nie etwas Süßes gegessen, nach dem ich das tierische verlangen nach was Herzhaftem hatte (Salamibrot sofort! war meine Reaktion) 😉 – Das war nach 2 Cookies 😉

Definitiv – die werd ich nochmal machen – aber ich denke mit bissl weniger Zucker 😉

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Erlebnis…

1 Nov

Hey zusammen,

gestern war Halloween – wir haben nicht gefeiert – vllt. nächstes Jahr 😀

Da ich aktuell wieder Arbeite, war ich gestern um 16:45h zu Hause. Mein Großer (7 Jahre) hatte sich dann doch noch überlegt, dass er mit seiner Schwester auf die in der Siedlung stattfindende HalloweenParty gehen will – hurra… Nix vorbereitet… wie auch bei so ner spontanen Entscheidung? Keinen Plan, Keine Idee. Er hatte zwar eine Maske gebastelt, aber die hatte ich nie gesehen, weil die in der Jugendeinrichtung blieb…

Aber Pralinchen wär nicht Pralinchen, wenn sie nicht mal eben was hätte…

Sumpfmonster für Kurzsentschlossene:
1 grünes Bettlaken – egal ob mit oder ohne Spann
1 dunkelroter RollkragenPullover Gr. S
1 grüne Jogginghose
1 Schere
Mamis MakeUp: Kompaktpuder, grüner Lidschatten, brauner Lidschatten und Lippenstift Aubergine (mehr war nicht im Haus…)

Das Bettlaken auf der langen Seite halbieren (schneiden), wieder auf der langen Seite halbieren (falten) und dort in etwa mittig ein Loch für den Kopf einreißen. Überall was einreißen und Löcher rein machen (einfach nur anschneiden und reißen – nichts rausschneiden).
Bei dem Pullover die Ärmel so kürzen, dass sie noch über die Hand gehen, dann Zacken rein machen.
Alles anziehen, MakeUp wild ins Gesicht schmieren – fertig ist das Monster. Ach ja, er wollte dann noch unbedingt die Skeletthandschuhe dazu anziehen…^^

Wer mehr Vorbereitungszeit hat:

  • Besorgt Euch Kinder- / Theaterschminke und macht das gesamte Gesicht in grün und braun
  • Evtl. farbiges Haarspray (ein blondes Monster sieht echt scheisse aus!)
  • Das Laken noch mit braunen Stoffstreifen erweitern: ca. 5cm breite und 15cm lange Streifen reißen und einfach wild irgendwie annähen – ist mit ein paar Stichen gemacht
  • Statt einer grünen Jogginghose eine braune nehmen und dort dann grüne Streifen befestigen

Naja, er hat sich gefreut 😀

Und Ihr habt eine ausarbeitungswürdige Idee für´s nächste Halloween oder schon für Karneval 😉

Happy Halloween

12 Sep

Hey zusammen,

Ende Oktober ist es wieder so weit: Halloween – wird hierzulande ja auch (noch/schon) „gefeiert“ – Warum also nicht jetzt schon mal mit Planungen / Überlegungen anfangen?

Ich möchte Euch hier eine einfache Bastelanleitung für einen Teufel geben:

Wir beginnen mit einem roten oder schwarzem Tuch in quadratischer Form – Die Größe sollte so gewählt sein, dass die halbe Diagonale in etwa Schulter bis Knie ist:

Dieses Tuch falten wir nun Diagonal, schneiden ein Loch für den Kopf hinein und entfernen die gefalteten Ecken:

Wer mag, kann die Kanten ausfransen oder mit einer ZickZackSchere bearbeiten

Ich hoffe Euch damit ein wenig geholfen zu haben – den Rest könnt ihr Euch ja denken… Schwarze Strumpfhose / Leggins, Hörnchen, Make-Up, roter / schwarzer RollkrangenPullover usw… Wer noch Fragen hat, kann ja schreien – ein wenig Zeit bis Halloween ist es ja nocht 😀

Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich dann auch in den Umzug! Wünsche Euch viel Spass 😀