Archive by Author

Andere Hobbies – 2

27 Jul

Fortsetzung / Ergänzung zu Andere Hobbies

Thorid Berge

Thorid weiß nichts mehr über ihre Kindheit. Vor Jahren strandete sie im Königreich Ascandor und wurde von Snikk und Dorian aufgenommen. Sie fand schnell ihre Berufung in der Pflege des Waldes und wurde vom Kahn Valnir zum hiesigen Förster ernannt. Noch heute trauert sie ihrem Wald und der besonderen Beziehung zu Valnir nach. Schon damals war sie eine stolze Frau und nahm kein Blatt vor den Mund – auch nicht ihrem Kahn gegenüber, was dieser sehr schätzte – sehr zum Vorteil, aber auch Nachteil, der kleinen Dorfgemeinschaft.

Doch schwere Zeiten brachen an und sie mussten das Königreich verlassen.

Gemeinsam gelangten Thorid und ihre beiden Kameraden auf die verhüllten Inseln. Sie suchten sich ein Stückchen Land und bauten mit Ruhe und viel Schweiß ihr herrliches Grünberg auf. Grünberg wurde durch Thorids Hand zu dem, was der Name aussagt: Grün – denn auch hier frönte sie ihrer Leidenschaft der Försterei.

Leider wurde ihnen wieder übel mitgespielt: Der Wald wurde von Barbaren niedergebrannt und nur knapp entkamen die Bewohner Grünbergs mit einem gewagten Sprung in die unbekannten Meere dem Tode.

Seit Tagen trieb sie auf dem Meer und hatte weder Raum noch Zeit im Blick. Ein Vogel landete auf ihr und erst so nahm sie Notiz vom Land. Ausgemergelt und erschöpft kämpfte Thorid sich mit letzter Kraft an den Strand. Auf alle Männer schimpfend, die ihr eh nur Unglück brachten, entdeckte sie in der Ferne ein wage bekanntes Gesicht: Dorian! und brach zusammen.

Nachdem sie dank Dorians Fürsorge wieder zu Kräften kam, schimpfte sie weiterhin auf alle Männer – nur Dorian musste sie aufgrund seiner Hilfe wohl oder übel in ihrer Nähe dulden… Dennoch wurde sie immer wieder von Männern „belästigt“, die mit ihr Handel treiben wollten – Handel, den auch Dorian hätte treiben können, der immer wieder auf wundersame Weise verschwand, wenn jemand kam…

Dann ein Lichtblitz – Thorid erwachte aus einem langen Fieber.

Verwirrt, nicht wissend, was real war und was Traum hörte sie Dorian zu. Er erzählte ihr, dass er sie nach dem Sprung ins Meer zunächst aus den Augen verlor, sie aber dann bewusstlos wieder fand. Sie muss sich beim Sprung den Kopf gestoßen haben. Nun waren sie in den Landen im Nirgendwo und seit Tagen versorgte er sie und versuchte sie vor dem Fieber-Tod zu bewahren. Erleichtert vernahm Thorid seine Worte – dieses ewig mürrische ihres Traumes war doch so gar nicht ihre Natur und viel zu anstrengend.

Nach ihrer Genesung versorgte Thorid wieder friedlich ihre Wälder und hat sich der liebevollen Tierzucht verschrieben. Stolz und zufrieden schritt sie täglich durch das mit Dorian aufgebaute Dorf, erfreute sich an den herrlichen Farben der verschiedenen Bäume, beobachtete die Tiere in ihrem Gehege und genoß die Ruhe in dem kleinen Park, den sie zum Überfluss angelegt hat. Gebete zu den Göttern rundeten ihren Tag ab. Sie war dankbar leben zu dürfen.

Monate später

Thorid schaut sehnsüchtig auf das Meer hinaus. Vielleicht ist es ja doch wieder an der Zeit zu reisen?

Die Wellen streichelten ihr vertraut über die nackten Füße im Sand… Seufzend stand sie auf und ging zurück an die Arbeit. Ihre geliebte Zucht musste versorgt werden…

Bei ihrer Rückkehr nahm sie Rauch wahr – Ihr Heim stand in Flammen. Schnell packten sie und Dorian alles ein, was sie greifen konnten, banden einen Teil ihrer Tiere an die Karren und flohen – in einen anderen Teil im Nirgendwo.

 

Dorian fand einen Ort – und eine Berufung. Sie wollten gemeinsam für die Menschen da sein. Helfen wo sie konnten: Nahrung, Werkzeug, Streitschlichtung. Sie bauten Broch Tuarach auf – ein kleines „Königshaus“. Ihr Leben verlief friedlich.

Doch dann kam ein Schrecken, gegen den niemand etwas ausrichten konnte: Feuer! Die Natur wehrte sich gegen alles – auch sich selbst. Die Inseln im Nirgendwo versanken in Feuer, Asche, Lava und Wasser.

Wieder mussten sie fliehen. Keine Zeit irgendetwas zu retten – nur ihre Haut.

Aus Trümmern schnürten sie sich auf den Meeren ein Floß zusammen. Irgendwie würden sie es schon schaffen. Was hatte sie nur den Göttern angetan, dass man sie so strafte? Oder waren sie einfach nur Spielzeuge?

Mit jedem Tag sank ihre Hoffnung. Würden sie jemals wieder Fuß auf sicheres Land setzen?

Endlich war es dann am Horizont zu sehen. Nur schwach, aber es war da. Neue Lebensgeister wurden in ihr geweckt und voller Tatendrang ruderten sie ihrer neuen Heimat entgegen.

Sie fanden ein gemütliches Fleckchen Grün in Flußnähe und fingen an… Freundlich, ein Ort zum Treffen und verweilen, ein Ort der Hilfsbereitschaft und Handelsbeziehungen – so der Plan und dieser gelang.

Ein streitlustiger Söldner, den sie doch um den Finger wickeln konnte, ein hilfsbereiter Christ, der doch mehr Krieg in den Adern hatte als man meinen wollte, ein junges Mädchen, was sich erstaunlich schnell entwickelte und doch hilflos blieb und das wichtigste: Eine Freundin.

Ein glückliches Leben führten sie dort in Grünberg in Kingsdoms.

Doch nach einiger Zeit… etwas stimmte nicht… Keine Menschenseele kam mehr zu ihnen. Die umliegenden Dörfer wirkten verlassen. Tiere liefen unversorgt durch die Ländereien. Was war hier los? Hatten die Götter ihre Hände im Spiel? Ließen sie die Menschen verschwinden? Oder hatten sie diese Ländereien verlassen und die Menschen folgten ihnen? Nur wohin?

Lange überlegten Dorian und sie… und waren wieder auf den Meeren.

Die Prüfung vor der Ankunft war hart. Sie verloren ihr Schiff, ihr Hab und Gut in den Riffen und Untiefen um die Inseln und betraten wieder nur in Lumpen gekleidet neues Land: Arkania.

Sie hatten schon zu viel durchgemacht, um sich von dieser Unwichtigkeit aufhalten zu lassen, also legten sie los.

Diesmal wollten sie den Göttern huldigen und errichteten ihnen zu ehren einen Wall in Grünberg in der Provinz Midorree. Die Arbeit war schwer und dauerte, doch sie waren nicht allein. Ein junges Mädchen, welches Thorid an ihre Freundin erinnerte, schloss sich ihnen an.

Sie kamen gut mit der Arbeit voran, Häuser entstanden, ein kleiner Park in der Mitte des Dorfes, Küche und Schmiede – es würde wunderschön werden. Doch es fühlte sich nicht richtig an. Das Mädchen, wesentlich jünger wie sie, schien einen Zauber auf Gäste zu wirken: Obwohl Thorid sich als Dorfvorsteher zu erkennen gab, so wurde sie ignoriert und jeder sprach nur mit dem Mädchen und brachte ihr Geschenke.

Auch Dorian fühlte sich nicht recht wohl und so packten sie einen Karren voll und suchten sich einen neuen Ort zum siedeln – ohne Missgunst im Herzen, dem Mädchen durchaus noch verbunden. In der Nachbarsprovinz Ulfsflyyte siedelten sie Nahe der Berge. Sie bekamen Unterstützung der Nachbarn und es schien alles gut zu werden. Coille Talamh – Wald Land – ein einfaches, bescheidenes Leben sollte es werden. Sollte… Menschen, die vorgaben Freunde zu sein, ernannten sich zu den Herrschern über die Provinz und veränderten sich. Das angeblich freundliche Wesen mutierte zu Arroganz. So kam es, dass Thorid angeklagt wurde: Hochverrat. Sie wurde verbannt – zu unrecht.

Dorian wurde verschont, doch auch er verließ Ulfsflytte und gemeinsam siedelten sie sich in der nördlichsten Provinz an, zu der sie gelangen konnten. In Berkshire gab es keinen Herrscher, hier waren freie Menschen. So hofften sie auf ein freies Leben. Fern von aller Politik, im Wald und doch am Meer. In Mil Ubhal – Honig Apfel – fand Thorid eine Leidenschaft in der Imkerei – und einen Krieger, der ihr den Hof machte. Doch schnell stellte sich heraus, dass er nur ein Schürzenjäger war. Dennoch war sein Tun nicht unnütz, sondern der der Schubs, den Dorian brauchte. Mitten bei der Arbeit kam er zu Thorid und entschied, dass sie die seine war. Sie protestierte nicht, so war es beschlossen.

Gerne hätten sie dies gefeiert, mit einer ordentlichen Zeremonie, Met und Musik. Doch ihre Suche nach einem Druiden war vergeblich. Auch änderte sich die politische Situation schlagartig: Berkshire wurde dem christlichen Fürsten der Provinz Dunmore zur Verwaltung unterstellt und die Gesetze dort…  Nein, so konnten sie ihre Verbindung nicht eingehen.

So gingen sie wieder auf die Reise – ein neues Land, ein neues Leben. Irgendwann würden sie glücklich werden…

 

Lust auf Grillen?

18 Mai

Hey zusammen,

heute habe ich mal ein paar leichte Grill-Beilagen-Rezepte für Euch 🙂

Ihr kennt mich: Je einfacher und schneller, umso besser – aber es darf auch ein wenig raffiniert sein 😉

Was gehört für Euch eigentlich zum Grillen dazu? Weiterlesen

Wenn die Biene sticht…

21 Mrz

Hey zusammen,

am Dienstag hatte ich ja Geburtstag und so hab ich gestern eine Kleinigkeit mit ins Büro genommen – ein bissl was Süßes und Mandelstängli [Rezept dafür folgt noch]

Da unser Büro aber nicht einfach nur ein Büro ist, sondern total komisch aufgeteilt usw… (das würde hier nun wirklich den Rahmen sprengen dies zu erklären) und meine Kollegen donnerstags Kuchentag haben, wurde ich dann kurzerhand freundlich genötigt ( 😉 ) für heute einen Kuchen mitzubringen. Nachdem ich nach Wünschen fragte, wurde sich dann schnell auf Bienenstich geeinigt 😉

  • 375g Mehl
  • 180g Zucker inkl. 2EL VanilleZucker
  • 1Pck. Backpulver
  • 300ml Milch
  • 100ml Öl
  • 2 Eier

Trockene Zutaten in eine Schüssel sieben, flüssige in einem Messbecher verquirlen und zu den trockenen Zutaten geben. Mit dem Schneebesen kurz alles miteinander vermengen und in eine vorbereitete Springform (28cm) füllen. Bei 175°C (Ober/Unterhitze) ca. 10 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Mandelguss zubereiten:

  • 200ml Sahne
  • 1EL Honig
  • 4EL VanilleZucker
  • 200g Mandeln, gehobelt

Sahne, Honig, Zucker kurz aufkochen, Herd ausschalten, die Mandelblättchen dazu geben und gut vermengen. Auf dem Kuchen verteilen und weitere ca. 40 Minuten fertig backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Nach leichtem Abkühlen aus der Form nehmen und vollständig erkalten lassen.

Für die Füllung:

  • 400ml Milch
  • 3EL VanilleZucker
  • 1Pck. Puddingpulver zum kochen, Vanille
  • 250g Mascarpone
  • 100ml Sahne

Aus Milch, Zucker und Puddingpulver nach Anleitung einen Pudding kochen, mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf dem flüssigen Pudding, ohne Lufträume!) und vollständig erkalten lassen.

Sahne und Mascarpone cremig-fest aufschlagen und dann mit dem Pudding zu einer glatten Masse verquirlen.

Den Kuchen zum Füllen aufschneiden und die Creme gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Deckel nun entweder im Ganzen oder vor geschnitten auf die Creme legen und den Kuchen für min. 1 Std. im Kühlschrank ziehen lassen.

Und weil mein Mann gejammert hat, dass er js schon so lange keinen selbstgemachten Kuchen mehr bekommen hat und mein Kleiner auch schon meinte, dass ich mal wieder Bienenstich für uns machen solle, hab ich vom Teig etwas abgezwackt und uns einen kleinen Kuchen gemacht 😉

❤ Tina ❤