Lust auf Grillen?

18 Mai

Hey zusammen,

heute habe ich mal ein paar leichte Grill-Beilagen-Rezepte für Euch 🙂

Ihr kennt mich: Je einfacher und schneller, umso besser – aber es darf auch ein wenig raffiniert sein 😉

Was gehört für Euch eigentlich zum Grillen dazu? Für mich ist Grillen nicht einfach nur eine Art der Zubereitung von Fleisch und simple Nahrungsaufnahme, sondern Leben, Entspannung, Freude – so bin ich aufgewachsen:

Wenn Freunde und Familie zusammen gekommen ist, dann wurde im Sommer immer gegrillt. Fleisch auf´n Rost und dazu nen lecker knackigen grünen Salat, Tzatziki (eigentlich Kräuterquark mit ordentlich Knobi 😉 ) und herrliches Brot (meist gegrilltes Toast oder nen Fladenbrot) – also alles ganz einfach wie Ihr seht 🙂

Im letzten Jahr haben wir mit Freunden so viel gegrillt – es machte einfach keinen Spaß mehr… Jedes 2. Wochenende nach getaner Gartenarbeit, einfach nur Essen und das Fleisch war halt zufällig vom Grill… Das hat nichts schönes sag ich Euch!

Dieses Jahr werde ich versuchen unsere Gartentreffen mit Arbeit ein wenig durch Vorbereitung von Beilagen und Herrichten des Tisches zu entspannen und aus der reinen Nahrungsaufnahme ein Fest zu machen. Ich weiß, dass mir dieses Unterfangen nicht immer gelingen und wahrscheinlich auch gar nichts so gewürdigt wird, wie es sollte, aber für mich möchte ich wieder dieses Gefühl aus meiner Kindheit herstellen – und das kann ich von keinem anderen erwarten, als von mir selbst und wer weiß – vielleicht trägt es ja doch Früchte 😉

Heute möchte ich Euch aber nichts aus meiner Kindheit zeigen, sondern Experimente 😉

  • 2 Sorten Ketchup
  • ColeSlaw
  • Kräuter-Knobi-Faltenbrot

Ich habe bei (sry, werbung) ALDI entdeckt, dass sie 5-Zutaten-Gerichte auf ihrer Seite haben. Dort wurde ein Rote-Beete-Ketchup vorgestellt und ich hatte eh vom Raclette am Geburtstag meines Mannes noch Rote Beet übrig, also wollte ich das unbedingt nachkochen – gesagt, getan!

  • 100g Rote Beete aus´m Glas, gewürfelt + 50ml Saft
  • 30g Honig – ich hab Zuckerrübensirup genommen
  • 100g passierte Tomaten – ich hab geschälte Tomaten aus der Dose, zerkleinert genommen
  • 20g Tomatenmark
  • 1/2TL bunter Pfeffer, gemahlen

Bis auf den Pfeffer alles in einen kleinen Topf gegeben und aufkochen lassen. Zwischendrin alles pürrieren und einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ein wenig Salz und den Pfeffer dazu und in ein kleines Glas gefüllt. – Kennt Ihr diese kleinen Gläser aus´m PizzaKit? Jedenfalls ergeben die angegeben Zutaten ein solches Glas voll 😉

Der Ketchup ist ein wenig fester wie normaler Ketchup und wirkt optisch auch krümelig, aber geschmacklich – wow! Scharf durch den Pfeffer, erdig, süß-sauer durch die Rote Beete – ich liebe ihn als Grillsauce. Werde ihn aber wirklich nur zum Grillen machen – für normal auf Pommes oder Nudeln kann ich ihn mir grad nicht vorstellen.

So, nun hatte ich eine offene Dose Tomaten – was mach ich damit? Mein Blick fiel auf ein kleines Glas BeerenGelee und spontan hab ich ein fruchtiges Ketchup gemacht 😉

  • restl. Tomaten aus der Dose, zerkleinert
  • 1/2 Glas BeerenGelee
  • 1EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer

Alles, außer den Gewürzen, zusammen aufkochen und köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abfüllen. Da hier die Menge natürlich mehr ist, wie bei dem Rote Beete Ketchup, hab ich ihn einfach in eine Quetschflasche gefüllt.

Geschmack ist herrlich fruchtig und mild. Kann mir den auch in scharf mit Chili vorstellen 😉

Gestern abend habe ich dann einen ColeSlaw gemacht. Das Rezept dafür hatte ich mal bei (sry, werbung) Brotbackliebe … und mehr gefunden. Ich bin eigentlich kein Krautsalat-Fan, aber der hat sich gut angehört, so dass ich ihn unbedingt mal machen wollte 😉

  • 1 kleiner Spitzkohl – keine Ahnung, was klein ist, aber bei uns gab es nur so knapp 2kg Dinger – davon hab ich ca. 1/3 genommen 😉
  • 2 Karotten
  • 1-2 Schalotten – ich hab 1 kleine Zwiebel genommen
  • 50g Sahne – ich nahm Milch
  • 60g Buttermilch – beim Einkauf vergessen und stattdessen einfach Schmand genommen
  • 40g Mayonnaise
  • 40g Honig – ich hab gemischt aus Honig und Zuckerrübensirup
  • 1EL Zitronensaft
  • 2EL Balsamico, weiß – hatte ich nicht, also gegoogelt und dann gemischt: 2EL Apfelessig + 1Tl VanilleZucker genommen
  • 1TL Gemüsebrühe
  • 1TL Senf, mild – hatte nur scharfen da
  • Salz, Pfeffer

Die Liste hört sich viel an, ich weiß, aber lasst Euch nicht abschrecken 😉 Den Kohl fein hobeln, die Möhren fein raspeln und die Zwiebeln so wie sie Euch am besten gefallen – ich hab sie auch fein gehobelt.

Alle Zutaten für das Dressing zusammen gemischt, über das Gemüse gekippt und ab in den Kühlschrank.

Heute morgen dann schon probiert und ich find ihn toll. Natürlich sollte man den Geschmack von Kohl selbst ein wenig mögen 😉 Der Salat ist herrlich erfrischend, süßlich, säuerlich, würzig. Ich kann mir auch noch frische Paprika (grün) darin vorstellen.

Und dann heute morgen noch ein Brot gemacht – ganz easy mit meinem Standard-Rezept:

  • 500g Mehl
  • 2Pck. Trockenhefe
  • 1TL Salz
  • 2EL Zucker
  • 300ml Wasser, warm
  • 2EL Öl
  • ca. 2-3EL Kräuter- und KnoblauchButter, geschmolzen

Alles (ausser Butter) miteinander ordentlich verkneten und gehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist. Den Teig ausrollen und mit der geschmolzenen Butter bestreichen. In streifen schneiden und gefaltet-gerollt in eine mit Backpapier ausgekleidete (Brownie)Form gelegt. Nochmals min. 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 180°C stellen, eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen und das Brot ca. 30-40 Minuten backen.

Na, was sagt Ihr? Ein bissl Zeit kann man doch ruhig investieren, oder? 😉 Wünsche Euch guten Hunger und verratet mir doch Eure liebsten Rezepte und Erinnerungen in den Kommentaren 🙂

❤ Tina ❤

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