Adventskalender – Türchen 22

22 Dez

Hey zusammen,

letzte Woche hatte ich die schwachsinnige Idee, dass Geburtstag + Kindergeburtstag am Wochenende nicht genug sind und so hab ich kurzerhand für den 4. Advent zum Adventsessen geladen… 😉

Ihr wisst, dass wir normal unser Familienfrühstück machen – das fiel natürlich aus und gegen 13.00h gab es dann Mittag…

Früher… vor gefühlten 100 Jahren… in meiner Kindheit / Jugend / und was danach kommt… 😉 hat meine Mutter am 1. Weihnachtstag immer „Das-große-Fressen“ veranstaltet. Alle Kinder mit Partner und Kinder (wenn vorhanden) kamen dann zu ihr. So wurden es dann zwischendrin immer mal so 15 Leute + 😀 Natürlich jedemenge Trubel und alles… Und natürlich hat sie alles allein gemacht… Früh aufgestanden, in der Küche handtiert, alle 30 Minuten zum Ofen und sich die Pfoten verbrannt…

In Gedenken an diese Tradition haben wir eine kleine hust Pute (3,6kg) gekauft. Diese hab ich Samstag vormittag aus dem Eisschrank genommen und irgendwie tauen lassen. Da ich sie nicht während des Kindergeburtstages in der Küche haben wollte, hab ich sie in der Folie gelassen und mit nem Handtuch ins Bett gelegt. Hört sich komisch an, ich weiß 😀 Aber hätte je helfen können… 😉 Hat es auch… isolierte gut und so war die Pute am Abend, wie ich dann endlich Zeit hatte sie aus der Folie zu befreien, im Ansatz etwas angetaut… Super… Blöde Tina… facepalm – naja, egal, vllt. taut´s ja noch richtig bis zum nächsten Morgen.

Vielleicht… pfft… natürlich nicht! Ich hatte mir den Wecker extra für 6.00h gestellt. Aufgestanden bin ich dann 5.40h – konnte nicht mehr schlafen… Die Pute musste ich dann mit viel Liebe und Wasser (durchspülen) und Backofen (70°C) per Hand auftauen – innen war alles noch mehr als kalt… augenroll

Während die Pute im Ofen so langsam ihr Herz von Eis befreite, hab ich die Füllung gemacht. Meine Mutter hat immer mit Hackfleisch gefüllt. Das wollte ich nicht. Ich wollte herzhaft fruchtig 😉

Füllung:

  • 1,5 Äpfel, geschält + gewürfelt
  • 1 Zwiebel, geschält + gewürfelt
  • 0,5 Pck. gewürfelter Katenschinken
  • Salz, Pfeffer

alles mischen – ich glaub ich hatte meine Würfel etwas zu klein, ihr könnt also ruhig grob würfeln 😉

Nachdem die Pute endlich sich erbarmt hatte und nicht mehr soo frostig war, hab ich alles Innere rausgenommen und sie gut durchgepült und kurz abtropfen lassen. Dann gefüllt und auf ein tiefes Backblech gelegt – den Bräter hatte mein Mann versteckt gehabt und ich wollte ihn nicht wecken… Ach ja, auf Chefkoch hatte ich mir nen Video angeschaut gehabt, wie man denn ne ganze Pute zubereitet… Da wurde Haut vom Hals, die äusseren Enden der Flügel und der Bürzel abgeschnitten – hab ich auch gemacht. Die Teile und den Hals, der mit in der Pute steckte, hab ich einfach mit auf´s Blech gehaun 😉 ca. 0,5l Wasser über den Vogel gekippt und bei 160°C in den Ofen gehaun und mich wieder für ne Std. ins Bett… 😉

Nach dem Aufstehen nochmal ca. 0,5l Wasser drüber gekippt. Dann alle 30 Minuten (oder so hust ) mit ner Kelle die Suppe auf´m Blech über´n Vogel geschippt 😉 Da ich mir nicht sicher war, ob die Füllung genug Würze hatte oder noch was fehlt, hab ich vorsichtshalber noch Salz und Pfeffer in die Flüssigkeit gemahlen und so wurde alles schön würzig 🙂 Ohne mich selbst loben zu wollen, aber die Sauce war echt der Hammer! 😀

Im Nachhinein: war zu wenig Wasser… 😉 Der Vogel war gut, aber viel zu wenig Sauce… ^^

Ach ja, als langsam Farbe ins Spiel kam, hab ich vorsichtshalber mal mit Alufolie abgedeckt – war ne gute Idee 😉

Ich hab ihn relativ lange backen lassen – man sagt (im Internet), dass man so je kg 1 Std. rechnet. Unser Vogel war 4 Std. bei 160°C – dann ca. 15 Minuten bei 200°C (ohne Folie = Farbe) + 15 Minuten Nachhitze im Ofen – Und er war durch^^ Dann hat er noch ca. 30 Minuten auf der Spüle geruht, bevor er auf´n Tisch kam.

Dazu hab ich Weihnachtsrotkohl gemacht

  • 1 Glas Rotkohl
  • 0,5 Apfel, geschält + gewürfelt
  • 1 Zwiebel, geschält und gewürfelt
  • ca. 200ml Rotwein
  • ca. 100ml Wasser (weil der Kohl lange kochte)
  • Salz, Pfeffer, Zimt

Alles (ausser Zimt) in den Topf geschmissen und köcheln lassen – nach ca. 1 Std. den Herd ausschalten und Zimt unterrühren (Nachhitze). Zum Verfeinern noch ein Stückchen Butter mit rein – fertig.

Als weitere Beilagen gab es einfach Erbsen und Möhren (Dose) mit Salz, Pfeffer, Kräutern und Butter gewürzt – Reis und Beutel Klöße / Knödel. Ich war zwar am überlegen, dass ich mich mal an okinal Semmelknödel versuche… aber irgendwie war ich Sonntag morgen dann doch eher froh überhaupt den Vogel gefunden zu haben… so von wegen müde und Augen auf und so… 😉

Natürlich war alles viel zu viel – ausser die Pute… da ist auch noch etwas übrig geblieben, aber nicht mehr so viel… 😀 Sauce ist auch leer (leider) und den restl. Rotkohl hat mein kleines Monster gestern noch zum Abendessen gekillt…^^

Wir waren: 5 Erwachsene + meine beiden Monster 😉 – eigentlich hätten noch 2 Personen mehr da sein sollen… 😦 aber da wurde ich dann kurzfritig versetzt… Naja, haben die eben Pech gehabt 😀

Einen Nachtisch gab es natürlich auch 😉 AdventsTiramisu – diesmal aber mit Kirschen:

  • 1 Glas Kirschen + Kirschsaft
  • 1Pck. Puddingpulver zum Kochen, Vanille
  • 3EL Zucker
  • 250g Mascarpone
  • 250g SahneQuark
  • 200ml Sahne, geschlagen
  • 2EL Zucker
  • 1EL VanilleZucker
  • Spekulatius

Kirschen abtropfen, Saft auffangen. Mit dem Kirschsaft auf 450ml auffüllen und ~400ml zum Kochen bringen. Restl. Flüssigkeit mit Zucker und Puddingpulver vermengen und in die kochende Flüssigkeit geben. Kirschen dazu, umrühren und zum Abkühlen bei Seite stellen.

Mascarpone, Quark und Zucker verrühren, Sahne untermengen und die Hälfte der Creme in eine Auflaufform geben. Eine schöne Schicht Spekulatius drauf, Kirsche darüber, wieder Spekulatius und mit der restl. Creme abschliessen. Mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Da ich weiß, dass meine Monster keine Kirschfans sind, hab ich noch ein 2. Dessert gemacht. Über Konsumgöttinnen kam ich in den Genuss „Creme de Chocolat“ testen zu dürfen. Die Gelegenheit 😉

Die Weiße Creme de Chocolat kurzerhand nach Packungsanleitung zubereitet – geht fix und im Eisschrank noch Schoko-Windbeutel gefunden. Diese in ne Schüssel gehaun, Creme drüber, Folie drauf und ebenfalls in den Kühlschrank.

Die Desserts hab ich natürlich Samstag abend noch gemacht 😉

Geschmack:

  • Das Tiramisu war toll – aber vllt. etwas zu viel Kirsche. Ich hätte auf meinen Bauch hören sollen und Samstag abend mir ne Portion davon gönnen sollen… 😉
  • Die Creme de Chocolat war gar nicht mein Fall – aber sie hält, was sie verspricht: Eine SchokoladenCreme! Wenn man auf weiße Schokolade steht, ist die toll! Es ist kein Pudding, sondern ist fester, man kann sie abstechen und Nockerl draus machen, aber dennoch sehr cremig – also Konsistenz ist toll! Süße auch – wie weiße Schokolade eben. Mein Ex-Mann und mein großes Monster haben die Creme genüsslich verdrückt^^

Fotos der Beilagen und dem Dessert auf´m Teller hab ich mir gespart 😉 Ging irgendwie unter…^^

Ach ja, mein Mann hat unseren Tisch dann noch ein wenig festlich gedeckt gehabt. Mein großes Monster freute sich richtig: „Mama, Mike hat den Tisch wie im Restaurant gemacht!“ 😀

❤ ❤ ❤

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