Essen – eine Lebenseinstellung I

30 Jul

Hallo zusammen,

FoodBlogger beschäftigen sich sehr mit dem Thema „Essen“ und seine Zubereitung und Präsentation. Zu Recht sind wir stolz auf unsere Werke und möchten sie Präsentieren, weitergeben und Erfahrungen austauschen, Anregungen holen, Hilfe einholen.

Vor einiger Zeit war ein Artikel in einer vllt. nicht ganz so seriösen Quelle, wo gesagt wurde, wer sein Essen auf FB postet (Food Porn) hat evtl. ein gestörtes Verhältnis zum Essen – bis hin zu einer Essstörung. Und Food Porn macht dick – sowie jeder Porno sexsüchtig macht (ähm.. ja!) – weil die Lust nach mehr geweckt wird.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich ein visueller Mensch bin. Wenn ich ein Rezept lese, dann sind mir Bilder dabei immer lieber, weil ich dann zumindest das Endergebnis anschaun kann – wenn nicht sogar mit Zwischenschritten – damit es bei mir genauso gelingt (ok, erkennt man hier auf dem Blog vllt. nicht so – da ich grad erst mit dem Fotografieren angefangen habe, aber Rezepte schon länger sammel)

So, nun hab ich den Faden verloren, was ich Euch eigentlich erzählen wollte… denn bei diesem Thema gibt es bestimmt 5versch. Richtungen, in die man gehen kann… von Bulimie (Ess-Brech-Sucht, Heißhunger, Stiersucht) zu magersüchtigen Models und dem Zelebrieren von Essen (gemeinsame Kochsessions mit Familie und Freunden).

Wie ich eigentlich auf das Thema gekommen bin? Dank AWZ (OMG – ein Outing^^) und meiner Situation am letzten Samstag, wo ich die leckere Käsesuppe gleich zweimal „genießen“ durfte… Ganz klar: Bulimie ist gar nix für mich! Es gibt nix ekeligeres als frisches Futter 2x zu haben… (so, diese Bilder sind nun auch in Eure Köpfe gepflanzt :D)

Darf man in einem Blog, der offensichtlich überwiegend mit Futter zu tun hat, über Bulimie, Magersucht und Fettleibigkeit sprechen? NEIN! Man MUSS (meine Meinung!)

Ich möchte an dieser Stelle nochmals betonen: Ich möchte keine Einstellung bewerten – jeder muss Leben, wie er es für richtig hält und ich weiß, dass ich mit meinem sehr dicken Hintern und dem Bauch, der ausschaut, als wenn ich im 8. Monat Schanger wäre, die letzte bin, die gewisse Essverhalten verurteilen darf. Ja, Ihr habt das richtig verstanden: Ich gehöre zur Sorte „Fettleibig“ – ich will nicht sagen, dass ich kein Problem damit habe – aber mal so unter uns Gebetsschwestern: Warum sollte ich mir ein Stück Schokolade verwehren, wenn ich Lust drauf habe, nur weil irgendein Roh-Kost-Diät-Wunder (HA HA HA) der Meinung ist, dass ich das nicht essen sollte? Ich liebe es für uns alle zu kochen, backen und Parties auszurichten – und ich kann sagen, dass noch nie jemand hungrig bei mir weg gegangen ist. Egal ob Fleisch- oder Pflanzenfresser 😉

Wenn ich mir so die Modeschöpfer vor Augen führe, fällt mir Karl Lagerfeld ein: Seine Muse eine Kugel – Seine Models taugen nicht mal als Wanderstab. WIE funzt das??

Warum werden Mädchen (ja, ganz bewußt nicht Frauen) mit einer KleiderGröße 36 als XL-Models gehandelt?
Warum werden Männer und Frauen erfolgreich Schlank in der Werbung gehandelt?
Warum haben in Filmen die Frauen direkt nach der Geburt wieder einen absolut flachen Bach? (Bis zur Geburts meines ersten Sohnen hab ich den Quatsch geglaubt und dachte mit mir stimmt was nicht, als ich nach der Geburt nicht Flach war… ja, ich kann sehr naiv sein)Warum müssen dicke Menschen kranke HartzIV-Empfänger und Assi sein?
Warum werden dicke Männer im Anzug respektiert – dicke Frauen im Abendkleid veruteilt?

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